Start Karussell Jahresbericht 2018

Jahresbericht 2018

417
0
Foto: AH/SF

Our Voice (www.our-voice-online.com)

Die erste Initiative des Vereins Seraji Foundation ist die online Nachrichten-Portal Our Voice. Die Website ist auf drei Sprachen Deutsch, Englisch und Bengalisch verfügbar. Über diese Nachrichten-Quelle veröffentlicht der Verein regelmäßig eine größe Menge der Artikeln über regionale und internationale Themen wie Demokratie, Bildung, nachhaltige Entwicklungsziele, Migration, Integration, Antidiskriminierungsarbeit, Kunst und Literatur, Sport, Wissenschaft und Wirtschaft.   

Asian European Media Network (AEMNet) (www.aemnet.net)

Eine Medien-Entwicklung Initiative des Vereins ist das Netzwerk der asiatischen und europäschen Medienorganisationen AEMNet. Durch diese Website bemüht der Verein zu den Pressfreiheit, Meinungsfreiheit, Demokratie, Medienbildung, Sicherheit der JournalistInnen in asiatischen und europäschen Ländern zu unterstützen.  

Die Grenze/Schimanto

Andere Initiative des Vereins ist die Druck-Version der Zeitschrift mit dem Titel Die Grenze oder auf Bengalisch Schimanto. Das Redaktionsteam führt Interviews mit wohlbekannten Persönlichkeiten innerhalb und außerhalb der bengalischen Gemeinde über Migration, Integration, Bildung und nachhaltige Entwicklung und veröffentlicht die Zeitschrift zweimal pro Jahr. Die Zeitschrift beinhaltet literarischen Artikeln, Gedichte, Kurzgeschichte, Foto-Bericht, Geschichte und Interviews auf Deutsch und Bengalisch.     

Kunst- und Literaturfest gegen Rassismus und Diskriminierung in Bonn

Das erste Kunst- und Literaturfest der Bonner Vereine BASUG und Seraji Foundation, am 25. August in MIGRApolis, Bonn, umfasste einen Dokumentarfilm, Diskussionen, eine Kunstausstellung sowie Lieder und Lesungen von Gedichten und Kurzgeschichten zu Rassismus und Diskriminierung.

Die Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn Coletta Manemann eröffnete das Fest, während der BASUG Vorsitzender Bikash Chowdhury Barua sie begleitet. Der Vertreter des Deutsch Afrikanischen Zentrums Klaus Thüsing und der Leiter der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA)/Integrationsagentur Dr. Hidir Eren Celik lieferten Grußwort.

Die Redner des Festes drängten auf die vereinten Anstrengungen statt auf sporadische Aktivitäten gegen Rassismus und Diskriminierung in allen Bereichen der Gesellschaft. Sie sagten, es reiche nicht aus, dass nur einige Menschen ehrenamtlich gegen Rassismus und Diskriminierung kämpfen. Um die Gesellschaft von Rassismus und Diskriminierung zu befreien, müssen wir ein professionelles Engagement mit genügend Personal und finanziellen Ressourcen haben, mit ihnen müssen wir von den Grundschulen bis zur höchsten Stufe und Bühne in der Gesellschaft arbeiten, um erfolgreich zu sein.

Ehrengast Manemann fügte hinzu, Toleranz sei nicht genug, da sich diese im Laufe der Zeit ändere. Heute kann man jemanden tolerieren, und morgen kann man es vielleicht nicht mehr. Deshalb müssen wir statt Toleranz, Respekt gegenüber anderen Menschen haben. Darüber hinaus sollten auch Diaspora-Organisationen solche Aktivitäten zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung durchführen.

Das Deutsch-Afrikanische Zentrum und das Bonner Netzwerk für Entwicklung waren Kooperationspartner und die internationale Medienorganisation „Our Voice“ war der Medienpartner der Veranstaltung. Das Fest wurde vom kommunalen Integrationszentrum der Stadt Bonn unter den Programmen „NRWeltoffen“ und „Demokratie Leben“ der Landeszentrale für politische Bildung finanziell unterstützt. 17 bedeutungsvolle, abstrakte Gemälde der bangladeschisch-deutschen- und afrikanischen Künstler Maruf Ahmed, Mir Zabeda Yeasmin und Hossain Abdul Hai, der deutschen Künstlerin Carin Carola Paape und des senegalesischen Künstlers Taaw-Ngagne Maleine Sene wurden im Fest ausgestellt. Der türkischstämmige deutscher Dichter Dr Hidir Eren Celik, Dichterin Heike van den Bergh, Professor Dr. Annakutty Valiamangalam, Mir Zabeda Yeasmin und Hossain Abdul Hai lasen ihre eigene Gedichten zum Thema vor. Hidir Eren Celik und Bernice Lysania Ekoula Akouala haben ihre eingene Kuzgeschischte vorgelesen. Der afrikanische Musiker Saico Augusto Balde und der bangladeschische Sänger Abdul Schneider (Munim) haben mit ihren humanitarischen Liedern die Gästen sehr amüsiert.

Darüberhinaus waren Gedichte vom Mobasswer Hossain Sumon und Planner Md Khurshid Hassan, die zwei-sprachige Zeitschrift ‘Die Grenze’, veröffentlicht vom Riazul Islam, und noch andere Infomaterialien während des Fests ausgestellt.

Für die Teilnehmenden bestand im Laufe des Tages die Möglichkeit, auf Leinwänden dazu zu zeichnen oder darüber zu schreiben, welche Gedanken und Kommentare sie zum Thema Rassismus und Diskriminierung aufgrund ihrer Alltagserfahrungen und Eindrücke haben. Zudem wurde der Dokumentarfilm „Ich gehe immer leise” von Keith Hamaimbo gezeigt.